Recht denken.
Wirklichkeit kennen.

Seit 2001 arbeiten wir an der Schnittstelle von Recht und Technologie. Juristisch präzise — und mit dem Blick dafür, was danach kommen muss. Recht löst nicht alles. Aber richtig eingesetzt verschiebt es Gewichte — zwischen Einzelnen und Konzernen, zwischen dem, was ist, und dem, was sein sollte.

Was uns antreibt, wie wir arbeiten — und warum das zusammengehört.

Tiefe statt Breite.

[ Spezialisierung als Haltung ]
01

Warum nur IT-Recht

Die meisten Kanzleien beraten generalistisch. Wir nicht — seit 2001 ausschließlich im Informationstechnologierecht, lange bevor das als Strategie galt. Heute sind neun Fachanwält:innen für IT-Recht unter einem Dach versammelt; das ist in Deutschland ungewöhnlich und verankert die Tiefe strukturell. Software, Lizenzkonstrukte, Plattformarchitekturen und KI-Modelle verstehen wir aus der Praxis — nicht bloß abstrakt.

02

Demut vor dem Einzelfall

Spezialisierung schützt nicht vor Irrtümern — sie kann sie sogar begünstigen. Wir begegnen jedem Mandat mit dem Grundsatz, dass liebgewonnene Hypothesen überprüft werden müssen. Wer glaubt, als etablierte Kanzlei im Vorteil zu sein, liegt in Wirklichkeit oft schon zurück. In einem Feld, das sich monatlich verändert, ist Routine kein Vorzug, sondern ein Risiko.

03

Praxisorientiert — juristisch sauber

Das klingt selbstverständlich — in der Praxis ist es das nicht. Es bedeutet, Mandanten keine Antworten zu geben, die zwar dogmatisch korrekt, aber operativ unbrauchbar sind. Eine Lösung, die vor Gericht hält, im Unternehmen aber niemand umsetzen kann, ist keine Lösung.

04

KI-freundlich.

Immer mehr Mandate beginnen mit einem KI-Ergebnis. Für uns ist das kein Anlass zur Abwehr, sondern ein Ausgangspunkt — wir übernehmen den Teil, den die Maschine nicht leisten kann.

Zur KI-Zweitmeinung
Unser Ausgangspunkt

Recht für eine Welt, die schneller läuft als ihre Gesetze — das ist keine Klage über den Gesetzgeber. Es ist eine Beschreibung unserer Aufgabe: In der Lücke zwischen technologischer Realität und rechtlichem Rahmen nützlich zu sein.

Drei Dinge, die zusammengehören.

[ Mandatsarbeit · Wissen · Wirkung ]

Ein Teil unserer Arbeitszeit ist bewusst für Mandate reserviert, die sich wirtschaftlich nicht rechnen, aber gesellschaftlich bedeutsam sind. Das ist kein Widerspruch zum kommerziellen Kanzleibetrieb — es ist eine Entscheidung darüber, welche Art von Kanzlei wir sein wollen.

Jura ist keine Zauberei. Es gibt keine Abos auf den Sieg. Aber Recht ist ein Handwerk, und sauber ausgeübt kann es auch dort etwas ausrichten, wo die Kräfte ungleich verteilt sind. Das zeigt sich an dreierlei: in der Mandatsarbeit, im Teilen von Wissen und in Verfahren, die über den Einzelfall hinaus wirken.

Mandatsarbeit
Unternehmen & Privatpersonen

Beratung, die etwas verändert

Wir beraten und vertreten Unternehmen ebenso wie Privatpersonen: Softwarehäuser, Automobilhersteller, Plattformbetreiber, Startups und Mittelstand genauso wie Einzelne, deren Rechte im Netz verletzt werden. Die Themen reichen von FOSS-Compliance, KI-Regulierung und Datenschutz über Cybersicherheit bis zu Social Media Recht und Vertragsgestaltung. Der Anspruch ist immer derselbe: Rechtssicherheit schaffen, Risiken ehrlich benennen, Lösungen liefern, die in der Praxis bestehen.

Wissensvermittlung
Publikationen & Vorträge

Wissen ist kein Vorsprung, den man wegschließt

Wir publizieren, referieren, erklären — auf Fachtagungen, in Büchern, in Webinarreihen, auf Social Media. Das Praxishandbuch zur generativen KI in der Rechtsberatung und das Praxishandbuch Open Source entstanden aus derselben Überzeugung: dass fachliches Wissen mehr nützt, wenn es zirkuliert, als wenn es zurückgehalten wird. Das ist keine Marketingentscheidung, sondern eine Haltung.

Gesellschaftliche Wirkung
Pro bono & Verfahren

Verfahren, die zählen

Manche Verfahren sind wichtig, weil sie Präzedenz schaffen — für alle. Die Fälle gegen Facebook und Twitter/X in Sachen Hass und Desinformation, die Klage gegen den MG-Importeur wegen FOSS-Verstößen, die Trade-Republic-Mandate: Sie zeigen, dass Recht auch gegen mächtige Akteure wirksam sein kann. Nicht immer. Aber häufiger, als es ohne Versuche der Fall wäre.

Legal Tech als Eigenanspruch

Wir bauen die
Werkzeuge selbst.

Von Anfang an haben wir nicht nur über Legal Tech geschrieben — wir haben es entwickelt. Expertensysteme zur automatisierten Lösung rechtlicher Aufgaben entstanden in Würzburg, lange bevor der Begriff „Legal Tech" zum Modewort wurde. Heute laufen Projekte wie JUNLOCK, CAILEE und Juriskop unter diesem Dach.

Das ist kein Marketingversprechen. Es ist eine Konsequenz: Wer Mandanten bei der Einführung von KI-Systemen berät, sollte verstehen, wie sie funktionieren — nicht nur abstrakt, sondern aus eigener Entwicklungserfahrung. Diese Verbindung zwischen juristischer Praxis und technologischer Kompetenz ist Teil unserer DNA.

Und weil wir wissen, wie diese Modelle entstehen, wissen wir auch, wo sie irren — nicht zufällig, sondern systematisch dort, wo ein Fall vom Muster abweicht. Also genau bei den Fällen, die zu uns kommen.

Würzburg — bewusst.

[ Standortentscheidung ]

Wir könnten in Frankfurt, München oder Berlin sein. Wir sind in Würzburg. Das ist keine Verlegenheitslösung — es ist eine Entscheidung.

Würzburg bedeutet für uns: überschaubare Strukturen, kurze Wege im Team, keine anonyme Großkanzlei-Atmosphäre. Wer Mandant bei uns ist, erreicht sein Gegenüber — nicht eine Poststelle. Wer bei uns arbeitet, kennt die Kolleg:innen in den anderen Fachgebieten. Spezialisierung verlangt Tiefe; Tiefe entsteht leichter in einem Umfeld, in dem man sich nicht in einer Hierarchie verliert.

Gleichzeitig beraten wir bundesweit und vertreten vor Gerichten überall in Deutschland. Würzburg als Standort schränkt die Reichweite nicht ein. Es gestaltet, wie wir intern miteinander arbeiten.

Überzeugt?
Sprechen wir.

Ersteinschätzung: 15 Minuten, kostenfrei, anwaltlich verschwiegen. Kein Formular, kein Ticketsystem — ein Gespräch.

Kanzlei
JUN Legal GmbH · Rechtsanwaltsgesellschaft
Adresse
Salvatorstraße 21 · 97074 Würzburg
Telefon
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E-Mail
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